(Innerer Dialog mit mir selber):
Es, oder Unterbewusstsein = in ein paar Worten legen, was tief in mir brodelt;
Ich = was ich denke, entscheide, mache.
Ich:
heue morgen beim Aufwachen suche ich wieder verzweifel nach einem ‘neuen Gefühl’, nach etwas, was ich gerade nicht bin, nach etwas, das mich verändern sollte, weil ich doch besser werden will. Und plötzlich spüre ich ief innen: was willst du jetzt wieder von dir weglaufen, hinzu etwas anderem, das du gar nicht bist? Du bist das, was ist.
Ich erinnere mich an eine im Paul-Kurs gefundene Haltung: jedes Mal, wenn die inneren Aengste einen Wirbel veranstalten, erkenne ich:
- slow down … langsam … ruhig … stopp!
- da, wo du gerade innerlich stehst, DAS BIST DU,
- akzeptiere es, ohne Urteil, ohne Abweisung,
- fühle dich total damit, was immer es auch sei … Wut, Blödheit, Frust,
- fühle was du gerade gerne möchtest,
- Schau es dir an, ohne Heuchelei, ohne Selbstbeschönigung, und auch ohne zu denken,
- bleibe in der totalen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft vermasseln den Prozess, also mach sie inaktiv,
- schau an, was gerade da ist, mit dem inneren höheren Auge = mit der Instanz, die alles sieht, aber nicht von dieser Welt ist = mit dem Teil von dir, der dir über die Schultern zusieht, ohne berührt zu werden (einige mögen dies das höhere selbst nennen),
- jetzt bleib mit dem Kopf (Mind) immer noch total ruhig, wie wenn du eine liebliche Landschaft betrachten würdest.
Bei mir kommt dann ein Gefühl auf von innerer Akzeptanz mir selber gegenüber, das mir keine äussere Autorität je schenken könnte. Nur ich selber kann mich derart total akzeptieren. Alles niedere Wischiwaschi-Zeug ist zwar noch da, aber verliert an Bedeuting, kann mich nicht mehr beunruhigen oder gar umbringen. Ich werde von den Menschen immer mehr unabhängig. Wenn ich lange genug in dieser Haltung bleibn kann, spühre ich eine inner Kraft aufkommen, der ich nicht befehlen kann, Sie kann nur von selber aufkommen, ich kann sie nur zulassen, nicht befehlen.
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